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Wird das Wort noch benutzt? Also das hier: Blogosphäre. Als ich das letzte Mal privat gebloggt habe, war das Wort noch geläufig. Und Facebook war noch frisch. Ich vermute, jetzt sind Blogs als selbstintrospektive Tagebücher oder Ein-Thema-Website nicht mehr wichtig wer Statements von sich geben will, kann das in sozialen Medien machen. Die Inhalte sind umgehend im Netzwerk der Follower und Freunde teilbar, nicht versteckt auf Seiten, die sich erst einen vorderen Google-Rank erarbeiten müssen.

Wenn Instagram und Twitter Wohnsilos in einer Metropole wären, ist ein Blog ein freistehendes Eigenheim im Dorf.

Ein Einfamilienhaus mit Platz drumherum. Wer dahin will, muss schon ein paar Schritte zu Fuß gehen. Kein Bus.

In diesem Eigenheim habe ich viel Platz. Und alles, was ich hier hinlege, gehört mir. Auch wenn die Crawler der weltgroßen Internetkonzerne gerne vorbeikrabbeln können.

Ich nehme mir hier die Freiheit, mein großflächiges Blog-Eigenheim nach Belieben zu füllen. Kann sein, dass dann ein paar Themen im Weg liegen. Pardon.

Was euch erwarten könnte: Meine Ideen, Impulse, Inspirationen (hach: Stabreime) zu einem Potpourri von Themen, die mich beschäftigen. Moderationsmethode, Digitales Lernen, Wissenschaftskommunikation, Ressourcen (in Umwelt und Bildung), fiktionales Schreiben, Sachtextschreiben, Erziehung, Konsumleben, U-Musik. Darf ich hier auch Kochrezepte notieren? Ja, doch, ich sehe gerade da ist noch Platz.